Karma-Yoga 2/7
Viveka - Was ist wirklich?

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Lerne das Wirkliche vom Unwirklichen zu trennen

Die Weisheitschrift Bhagavad Gita beschreibt uns als bewusste Wesen, die über Instrumente verfügen, die sie gezielt einsetzen können oder eben nicht. Diese Instrumente sind zB. unser Körper, unsere Sinnesorgane oder eben unser Geist und unser Intellekt. Laut Bhagavad Gita haben wir die Freiheit diese Instrumente zu nutzen oder sie bewusst auch nicht zu nutzen. Wir haben die Freiheit zu denken oder nicht, zu reagieren oder nicht, zu handeln oder nicht. Diese Freiheit ist uns aber leider abhanden gekommen! Stattdessen handeln und denken wir oft entlang von Konditionierungen. Diese Konditionierungen sind deshalb so stark, weil wir nicht sehen, aus welchen inneren Verstrickungen heraus sie entstanden sind (...und auch immer wieder neu entstehen.) Laut Weisheitslehre sind diese Verstrickungen nur Produkte unseres Geistes und damit nicht wirklich. Die Kunst des Yoga ist es nun, sich in Viveka zu üben, der UNterscheidungskraft, die das Wirkliche vom Unwirklichen klar zu trennt. Wie das geht? Davon handelt dieser Vortrag.

Viel Freude,
Eberhard

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Katrin

Die Rollen, die wir einnehmen sind ein Aspekt. Doch gibt es nicht auch das Gesetz der Resonanz? Es erfordert viel Abgeklärtheit und Bewusstheit um jeweilige Emotionen und Reaktionen deines Gegenübers NICHT auf dich zu beziehen, es mit Abstand zu betrachten und in der eigenen Emotion und Energie zu bleiben.

Verfasst am 09.10.2020 um 10:10

Eberhard

Hallo Katrin,
es ist die Art der Achtsamkeit, die man in der Praxis des Yoga lernt. Etwas nicht persönlich, sondern etwas zur Kentniss zu nehmen, so dass ich meine Erwiderung bestimme und nicht hilflos reagiere. Es ist die außerordentliche Freiheit, auf die mich Yoga aufmerksam macht und mit der ich experimentieren kann. Und manchmal klappt es anfänglich und manchmal nicht. Und dann versuche ich es wieder :-)

Verfasst am 09.10.2020 um 13:38

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Dein(e) LehrerIn

Eberhard Bärr
Autor & Yoga-Philosoph

Dozent für Yoga-Philosophie in zahlreichen Lehrer-Ausbildungen

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Katrin

Die Rollen, die wir einnehmen sind ein Aspekt. Doch gibt es nicht auch das Gesetz der Resonanz? Es erfordert viel Abgeklärtheit und Bewusstheit um jeweilige Emotionen und Reaktionen deines Gegenübers NICHT auf dich zu beziehen, es mit Abstand zu betrachten und in der eigenen Emotion und Energie zu bleiben.

Verfasst am 09.10.2020 um 10:10

Eberhard

Hallo Katrin,
es ist die Art der Achtsamkeit, die man in der Praxis des Yoga lernt. Etwas nicht persönlich, sondern etwas zur Kentniss zu nehmen, so dass ich meine Erwiderung bestimme und nicht hilflos reagiere. Es ist die außerordentliche Freiheit, auf die mich Yoga aufmerksam macht und mit der ich experimentieren kann. Und manchmal klappt es anfänglich und manchmal nicht. Und dann versuche ich es wieder :-)

Verfasst am 09.10.2020 um 13:38

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