Yoga Wechselatmung
So geht Nadi Shodana

Die Wechselatmung ist die bekannteste Yoga Atemübung und ein echter Allrounder. Sie hilft sowohl beim Einschlafen, als auch beim Wachwerden am Morgen. Wie? Das erfährst Du hier.

Komm in Balance mit der Wechselatmung

Nadi Shodana, Anuloma Viloma oder einfach Wechselatmung - diese Atemübung hat viele Namen. Du könntest sie auch Balance-Atmung nennen, denn sie wirkt harmonisierend und ausgleichend auf unser System. Nadi Shodana bedeutet übrigens “Reinigung der Nadis”, also der Energie-Kanäle. Durch die Atmung werden energetische Blockaden gelöst, sodass die Energie wieder frei fließen kann.

Anleitung für die Yoga Wechselatmung

Und so geht’s: Für die Wechselatmung hältst Du Dir abwechselnd ein Nasenloch zu und atmest durch das andere. Dazu nutzt Du den Daumen und Ringfinger einer Hand. Das Atemmuster folgt einer liegenden 8, das heißt: Du atmest links ein, rechts aus, rechts wieder ein, links aus, links wieder ein, rechts aus und so weiter. 

Eine genaue Anleitung findest Du in diesem Video über die Yoga Wechselatmung von Pranayama-Expertin Britta Kimpel:

Wirkung von Nadi Shodana

Indem wir in der Wechselatmung gleichmäßig durch das linke und rechte Nasenloch ein- und ausatmen, balancieren wir unsere beiden Haupt-Energiekanäle aus. Denn diese sind mit unseren Nasenlöchern verbunden.

Nämlich Ida und Pingala, das Paar aus beruhigender und aktivierender Energie. Ida entspricht dem parasympathischen Nervensystem (für Entspannung, Verdauung, Regeneration) und Pingala dem sympathischen Nervensystem (Aktion, Stress). Durch die Wechselatmung werden diese beiden Energien ins Gleichgewicht gebracht, was uns in die goldene Mitte versetzt - einer Art entspanntem Wachsein.

Daher ist diese Atemübung sowohl am Abend, als auch am Morgen und eigentlich immer für eine kleine Pause zwischendurch geeignet.

Die Wirkung der Wechselatmung im Überblick:

  • Wirkt ausgleichend und harmonisierend auf unser ganzes System.
  • Schenkt einen klaren Geist und fördert die Konzentrationsfähigkeit.
  • Fördert innere Ruhe und emotionale Ausgeglichenheit.
  • Öffnet die Atemwege der Nase.
  • Kann vorbeugend gegen Erkältungskrankheiten, Heuschnupfen und Allergien helfen.
  • Regt den Energiefluss (Prana) im Körper an.

Yoga Atemübung bei Schlafstörungen

Entspannende Pranayama-Übungen (Yoga Atemtechniken) eignen sich wunderbar, wenn Du abends besser einschlafen möchtest. Die oben beschriebene Wechselatmung hilft dir, Deine Gedanken zu beruhigen und den Körper herunterzufahren. So kannst Du auch Schlafstörungen lindern. Speziell zum Einschlafen empfehlen wir Dir zudem Chandra Bedhana, eine Art halbe Wechselatmung. Diese Technik stimuliert besonders das parasympathische Nervensystem, das für Entspannung sorgt.

Hast Du Lust, eine Yoga Atemübung zum Einschlafen auszuprobieren? In diesem Video leitet Britta Kimpel eine schöne Sequenz für Dich an:

 

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