Frau übt Pose der Kobra (Bhujangasana)

Yoga-Stile

Eine Übersicht

In diesem Artikel zeigen wir Dir, was sich hinter den verschiedenen Yoga-Stilen verbirgt. Hier findest Du beliebte Yoga-Formen – und was sie so besonders macht.

In diesem Artikel erwartet Dich:

  1. Die Mutter aller Yoga-Stile
  2. Ashtanga
  3. Vinyasa
  4. Yin Yoga
  5. Kundalini Yoga
  6. Sivananda Yoga
  7. Anusara
  8. Jivamukti
  9. Bikram Yoga
10. TriYoga Flow
11. Embodied Flow
12. Prana Flow
13. Kinderyoga
14. Welcher Yoga-Stil passt zu mir?

Ob ruhig oder dynamisch, ob traditionell oder modern – finde den Stil, der zu Dir passt.

Hatha Yoga

Die Mutter aller Yoga-Stile

Yoga bestand jahrhundertelang nur aus Meditation und spirituellen Praktiken. Die körperlichen Übungen, wie wir sie heute kennen, kamen erst viel später dazu und wurden erstmals in der Hatha Yoga Pradipika niedergeschrieben. Das war der Anfang von Hatha Yoga.

Somit bildet Hatha Yoga die Grundlage aller heutigen, körperlichen Yoga-Stile. Es zeichnet sich dadurch aus, dass Körperhaltungen, die sogenannten Asanas, für mehrere Atemzüge lang gehalten werden. Traditionell werden also Haltungen nacheinander eingenommen und nicht fließend miteinander verbunden, wie wir das heute bei vielen Yoga-Stilen erleben.

Frau praktizierit Hatha Yoga per Online Yoga
Hatha-Übung: Der Krieger

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Diszipliniert, dynamisch und transformativ

Ashtanga

Ashtanga Yoga geht auf Sri K. Pattabhi Jois (1915–2009) aus Mysore, Südindien, zurück. Jois lernte das System von seinem Lehrer T. Krishnamacharya und gründete 1948 das Ashtanga Yoga Research Institute in Mysore.

Das Herzstück ist eine fest vorgeschriebene Abfolge von Posen, die immer gleich ist – egal in welchem Studio, egal bei welchem Lehrer. Jede Bewegung ist mit dem Atem verbunden: Einatmen, eine Bewegung. Ausatmen, die nächste. Diese Abfolge ist in mehrere Serien unterteilt, die aufeinander aufbauen wie Schulstufen. Die meisten Übenden verbringen Jahre in der ersten Serie – und das ist völlig normal und beabsichtigt.

Was Ashtanga wirklich von anderen Stilen unterscheidet: Die Sequenz ist unveränderlich – anders als beim freien Vinyasa gibt es keinen kreativen Spielraum. Dazu kommt das traditionelle Mysore-Format: Alle üben gleichzeitig im Raum, jeder in seinem eigenen Tempo, der Lehrer geht individuell von Person zu Person. Das ist das Gegenteil einer geführten Gruppenstunde – persönlicher, aber für Einsteiger ungewohnt.

Ashtanga ist körperlich fordernd und lebt von täglicher, disziplinierter Praxis. Wer Yoga zur Entspannung sucht, ist hier falsch. Wer eine strukturierte Praxis sucht, die sich über Jahre entwickelt, findet einen der konsequentesten Wege im modernen Yoga.

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Fließend, kreativ und atemgeführt

Vinyasa

Vinyasa Yoga hat keinen einzelnen Gründer – es ist vielmehr ein Stil, der sich organisch aus dem Ashtanga Yoga heraus entwickelt hat. Die Wurzeln liegen bei Krishnamacharya, dem einflussreichsten Yogalehrer des 20. Jahrhunderts, dessen Schüler seine Prinzipien in viele Richtungen weiterentwickelten. Vinyasa Flow lässt sich am treffendsten als freies Ashtanga beschreiben – mit denselben Grundprinzipien, aber ohne die feste Sequenz.

Und genau das ist der entscheidende Unterschied zu Ashtanga: Die Abfolge der Posen ist bei Vinyasa nicht festgelegt. Jede Lehrperson gestaltet die Stunde selbst – mit einem eigenen Thema, einer eigenen Dramaturgie, oft mit einer sogenannten Höhepunkt-Pose, auf die die Stunde hinarbeitet. Was aber immer gleich bleibt: Jede Bewegung ist mit dem Atem verbunden – Einatmen und Ausatmen bestimmen Rhythmus und Tempo der Stunde.

Was Vinyasa besonders macht: Es ist der zugänglichste und gleichzeitig vielfältigste Stil im modernen Yoga. Keine zwei Stunden sind gleich. Das macht ihn kreativ und lebendig – aber auch weniger klar in seiner Tradition. Wer Orientierung und Struktur sucht, ist bei Ashtanga besser aufgehoben. Wer Abwechslung und Freiheit schätzt und trotzdem körperlich gefordert sein möchte, findet in Vinyasa einen der beliebtesten Stile weltweit.

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Still, tief und entschleunigend

Yin Yoga

Yin Yoga wurde in den späten 1970ern von Paulie Zink, einem amerikanischen Kampfkünstler und Taoist-Yoga-Lehrer, entwickelt. Sein Schüler Paul Grilley verfeinerte die Praxis, indem er die taoistischen Posen mit Anatomie und der Meridianlehre der Traditionellen Chinesischen Medizin verband – und eine reine Yin-Stunde ohne Yang-Anteile schuf. Seine Schülerin Sarah Powers prägte schließlich den Namen "Yin Yoga", wie er heute weltweit bekannt ist.

Während Stile wie Vinyasa oder Ashtanga den Körper aktiv und muskulär fordern – im Yoga als "Yang" bezeichnet – zielt Yin auf tiefes Bindegewebe: Faszien, Bänder und Gelenkkapseln. Diese Strukturen reagieren nicht auf kurze, kräftige Impulse, sondern auf langes, sanftes Dehnen. Deshalb werden Yin-Posen meist 3 bis 5 Minuten passiv gehalten – ohne Muskelkraft, mit bewusstem Loslassen.

Was Yin Yoga wirklich von anderen Stilen unterscheidet: Die größte Herausforderung ist oft nicht körperlich, sondern mental – einfach still zu bleiben und Unbehagen ruhig zu beobachten. Das macht Yin auch zu einer tief meditativen Praxis, selbst wenn sie von außen unspektakulär wirkt. Kein anderer Yogastil ist so bewusst als Gegenpol zu aktivem Training konzipiert.

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Spirituell und kraftvoll

Kundalini Yoga

Kundalini Yoga wurde von Yogi Bhajan entwickelt, der diesen Stil 1969 aus Indien in den Westen brachte. Schon optisch fällt Kundalini Yoga auf – viele Lehrende und Übende tragen weiße Kleidung und oft auch eine Kopfbedeckung. Weiß gilt im Kundalini Yoga als Farbe, die die eigene Energie stärkt und schützt.

Im Mittelpunkt steht die sogenannte Kundalini-Energie – ein Bild für die schlummernde spirituelle Kraft im Menschen, die durch die Praxis geweckt werden soll. Anders als in vielen anderen Yogastilen geht es dabei kaum um das Halten und Verfeinern einzelner Körperposen. Stattdessen sind die Stunden um Kriyas aufgebaut – festgelegte Sequenzen aus wiederholenden, dynamischen Bewegungen, intensiven Atemübungen, Mantras und Meditation. Typisch sind z. B. schnelle Arm- oder Atembewegungen, die über mehrere Minuten gehalten werden, oft begleitet vom sogenannten Feueratem.

Was Kundalini Yoga von anderen Stilen besonders unterscheidet: Der Atem ist hier kein Begleiter der Bewegung, sondern ein eigenständiges, zentrales Werkzeug. Mantras und gemeinsamer Gesang sind fester Bestandteil jeder Stunde – nicht schmückendes Beiwerk. Und der Fokus liegt nicht auf äußerer Körperästhetik, sondern auf der inneren Wirkung: Energie freisetzen, Blockaden lösen, Bewusstsein erweitern. Yogi Bhajan selbst nannte es "the yoga of awareness".

Setze Deine Energie frei mit den Videos zu Kundalini Yoga.

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Ganzheitlich und traditionsbewusst

Sivananda Yoga

Sivananda Yoga geht auf den indischen Arzt und Yogi Swami Sivananda Saraswati zurück und wurde von seinem Schüler Swami Vishnudevananda in den Westen gebracht. Diese Richtung ist stark in der Tradition verwurzelt und verbindet Asanas, Atemübungen (Pranayama) und Meditation mit Ernährung und yogischer Weltanschauung.

Das System basiert auf fünf Grundprinzipien: richtige Übung, richtiges Atmen, richtige Entspannung, richtige Ernährung sowie positives Denken und Meditation. Charakteristisch ist ein Kanon von 12 Grundasanas, der durch Variationen und vorbereitende Übungen ergänzt wird.

Frau praktiziert Sivananda Yoga per Online Yoga
Sivananda Yoga-Übung: Die Kobra
Präzise und herzöffnend

Anusara

Anusara Yoga wurde 1997 vom amerikanischen Yogalehrer John Friend gegründet und ist damit einer der jüngsten etablierten Yogastile. Er verbindet technische Präzision mit einer warmen, einladenden Philosophie: Grundlage ist die tantrische Überzeugung, dass alles im Menschen und im Universum von Natur aus gut ist – eine für Yoga ungewöhnlich optimistische Haltung.

Was Anusara von anderen Stilen unterscheidet, ist die Verbindung zweier Dinge, die sonst selten zusammenkommen: biomechanisch präzise Ausrichtung und Herzensphilosophie. Die sogenannten Universal Principles of Alignment geben jeder Pose eine klare innere Struktur – ähnlich wie bei Iyengar, aber eingebettet in eine spirituell warme Atmosphäre. "Das Herz öffnen" ist dabei wörtlich gemeint – als Brustkorb, der sich weitet – und übertragen: als Haltung dem Leben gegenüber.

Anusara-Stunden sind oft von Freude und Gemeinschaft geprägt, Lehrende erklären viel und begleiten die Ausrichtung aktiv.

Lust auf mehr? Hier findest Du alle Videos zu Anusara Yoga.

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Kraftvoll, spirituell und politisch

Jivamukti

Jivamukti Yoga wurde 1984 in New York von Sharon Gannon – Tänzerin und Musikerin – und David Life – Künstler – gegründet. Der Name sagt viel über die Philosophie: Jiva bedeutet die individuelle lebende Seele, mukti bedeutet Befreiung – Jivamukti meint also Befreiung im Leben, hier und jetzt.

Körperlich ist Jivamukti ein dynamischer, fließender Stil mit starkem Vinyasa-Einfluss – die Stunden sind oft körperlich fordernd, musikalisch und von spirituellen Texten begleitet. Was eine Jivamukti-Stunde aber von fast allen anderen Stilen unterscheidet: Sie beginnt nie einfach nur mit Bewegung. Jede Stunde hat ein Thema – ein philosophisches Konzept aus den Yogaschriften, das durch Asanas, Gesang und Meditation erlebt werden soll.

Das System ruht auf fünf Säulen: Schriftstudium (Shastra), Hingabe (Bhakti), Gewaltlosigkeit (Ahimsa), heiliger Klang (Nada) und Meditation (Dhyana). Besonders die Ahimsa-Säule ist bei Jivamukti keine abstrakte Idee: Tierrechte, Veganismus und Umweltschutz sind expliziter, unverzichtbarer Bestandteil der Lehre. Yoga als spirituelle Praxis und Yoga als gesellschaftliche Haltung sind hier untrennbar – das macht Jivamukti einzigartig unter den großen Yogastilen.

Sieh Dir hier unsere Videos zu Jivamukti Yoga an.

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Yoga im heißen Raum

Bikram Yoga

Bikram Yoga wurde von Bikram Choudhury entwickelt, der in den 1970ern das erste Studio in San Francisco eröffnete und den Stil danach in den USA weit verbreitete. Das Prinzip ist radikal simpel und unveränderlich: 26 Posen, immer in derselben Reihenfolge, immer in einem auf etwa 40 Grad aufgeheizten Raum, immer vor einem Spiegel. Die Hitze soll die Muskeln geschmeidiger machen und den Körper entgiften – eine Aussage, die wissenschaftlich umstritten ist.

Was Bikram von anderen Stilen unterscheidet, ist die absolute Standardisierung: Keine Lehrperson darf etwas verändern, kein Stil ist weltweit einheitlicher. Das macht Fortschritte gut messbar – und die Stunden in jedem Studio vorhersehbar.

Vom Stil kaum zu trennen ist jedoch die Person seines Gründers: Sieben Frauen – die meisten davon ehemalige Schülerinnen – reichten Zivilklagen gegen Choudhury wegen sexueller Übergriffe, Belästigung und Vergewaltigung ein. 2016 wurde er zivilrechtlich verurteilt und floh anschließend aus den USA. Viele Studios haben sich seitdem vom Namen distanziert und umbenannt. Die Praxis selbst wird – unter anderen Namen wie "Hot Yoga" oder "26&2" – weiterhin weltweit angeboten.

Vielleicht ist jetzt der richtige Moment, Dir selbst etwas Ruhe zu schenken.

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Wellenförmig, meditativ

TriYoga Flow

TriYoga wurde von der amerikanischen Yogini Kali Ray (auch bekannt als Kaliji) entwickelt, die beschreibt, dass die Praxis 1980 durch eine spontane Kundalini-Erfahrung in ihr entstand – die Posen flossen ohne bewusstes Zutun durch sie hindurch. 1986 gründete sie das erste TriYoga-Zentrum in Santa Cruz, Kalifornien.

Der Name erklärt das System: "Tri" steht für die drei untrennbaren Elemente, auf denen jede Stunde aufbaut – Asana (Körperhaltung), Pranayama (Atem) und Mudra (Handhaltungen zur Fokussierung). Diese drei Elemente fließen immer gleichzeitig – keine Bewegung ohne bewussten Atem, kein Atem ohne begleitende Mudra.

Was TriYoga von anderen Fließstilen wie Vinyasa klar unterscheidet: Die Sequenzen sind fest und systematisch aufgebaut, von Basics bis Level 7, und der Fokus liegt auf wellenförmigen Wirbelsäulenbewegungen – Wirbel für Wirbel, in sanftem Fluss. Das erzeugt eine tiefe Meditations-in-Bewegung-Qualität, die ruhiger und innerer ist als das dynamische Vinyasa. TriYoga ist damit ein vergleichsweise wenig bekannter, aber sehr vollständiger und präziser Stil – eher für Menschen, die Tiefe und System suchen, als schnelle Abwechslung.

Finde hier alle Videos zu TriYoga Flow.

Einführung in die drei wichtigsten

Yoga-Stile

Yoga trifft Somatik und tantrische Philosophie

Embodied Flow

Embodied Flow wurde 2014 von der amerikanischen Yogalehrerin Tara Judelle und dem klinischen Psychologen Dr. Scott Lyons in Los Angeles gegründet – damit ist es einer der jüngsten Stile in dieser Übersicht. Judelle kam ursprünglich aus Tanz, Theater und Anusara Yoga, Lyons aus Psychologie und Body-Mind Centering.

Britta Kempel - Embodied Flow Yoga
Online Yoga-Lehrerin Britta Kempel

Was den Stil ausmacht: Embodied Flow verbindet Hatha Yoga mit Somatik – also dem bewussten Spüren von Körperprozessen von innen – sowie tantrischer Philosophie und Elementen aus der Psychologie. Die Bewegungsabläufe sind frei und fast tänzerisch, keine Sequenz ist starr vorgegeben. Stattdessen wird jede Stunde von einem inneren Thema geführt, das zu Selbstwahrnehmung und Ausdruck einlädt.

Was Embodied Flow von anderen Fließstilen klar unterscheidet: Es geht nicht um körperliche Leistung oder perfekte Posen, sondern darum, über den Körper Zugang zu tieferen emotionalen und mentalen Schichten zu finden. Wer Yoga hauptsächlich als Sport versteht, ist hier falsch – wer eine Praxis sucht, die Körper, Psyche und Bewusstsein wirklich verbindet, findet in Embodied Flow einen der tiefsten und modernsten Ansätze im zeitgenössischen Yoga.

Alle Videos zu Embodied Flow findest Du hier.

Dynamisch, tänzerisch und energetisch

Prana Flow

Prana Flow wurde von der amerikanischen Yogalehrerin Shiva Rea entwickelt, die 1967 in Kalifornien geboren wurde und mit 14 Jahren durch ein Bibliotheksbuch zum Yoga kam. Nach über einem Jahrzehnt intensiver Ashtanga-Praxis entwickelte sie – unter anderem ausgelöst durch ihre Schwangerschaft – einen eigenen, flüssigeren Ansatz, der 2005 als Prana Flow offiziell entstand.

Der Stil ist eine Weiterentwicklung des Vinyasa und verbindet Bewegung mit den Quellen des Tantra, Ayurveda und der Krishnamacharya-Linie. Charakteristisch sind wellenförmige, tänzerische Bewegungsabläufe, kreative Sequenzen rund um Sonnengrüße und ein starkes Bewusstsein für Lebensenergie (Prana) als treibende Kraft der Praxis.

Was Prana Flow von normalem Vinyasa unterscheidet: Es ist deutlich weniger strukturiert und ausrichtungsorientiert als etwa Ashtanga oder Anusara – dafür freier, rhythmischer und stärker von Tanz, Weltmusik und spiritueller Philosophie durchdrungen. Shiva Rea selbst beschreibt den Unterschied so: Es geht nicht darum, Yoga zu machen, sondern Yoga zu sein – den eigenen natürlichen Rhythmus zu spüren und dem Fluss des Atems zu folgen.

Wenn auch Du Deinen eigenen natürlichen Rhythmus spüren möchtest, dann findest Du hier alle Videos zu Prana Flow Yoga.

Kein Stil, aber eine eigene Welt

Kinderyoga

Kinderyoga ist kein eigenständiger Stil mit einem Gründer, sondern eine Anpassung bestehender Yogapraktiken an die Bedürfnisse von Kindern. Es gibt keine einheitliche Methode und keine zentrale Lehrperson – viele Lehrende weltweit haben eigene Ansätze entwickelt.

Was alle Ansätze gemeinsam haben: Asanas, Atem und Entspannung werden so vermittelt, dass Kinder sie wirklich erreichen. Bewegung wird in Geschichten und Rollenspiele eingebettet, Posen heißen "der Baum" oder "das Krokodil" statt ihrer Sanskrit-Namen. Vergleiche haben keinen Platz – Freude und Körperwahrnehmung stehen im Vordergrund.

Was Kinderyoga grundlegend von Erwachsenenyoga unterscheidet: Erwachsene suchen Ruhe, Kraft oder Spiritualität. Kinder brauchen Neugier, Bewegung und Gemeinschaft als Einstieg. Gutes Kinderyoga ist deshalb weniger eine Frage des richtigen Stils als eine Frage der pädagogischen Haltung der Lehrperson. Wissenschaftliche Studien belegen positive Wirkungen auf Konzentration, Selbstwahrnehmung und Stressregulation – weshalb Kinderyoga heute auch in Schulen und therapeutischen Kontexten eingesetzt wird.

Passende Videos zu Kinderyoga findest Du hier.

Hanna Pessl - Kinderyoga
Online Yoga-Lehrerin Hanna Pessl

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