Hintergründe und Ideen zum Weltyogatag
von Michael (Redaktion) in Inspiration

Rate einmal, welcher Antrag an die Generalversammlung der Vereinten Nationen (UNO) von Beginn an die meisten UnterstützerInnen hatte? Im Internet kursiert die aus unserer Sicht sehr schöne Geschichte, dass dies der Antrag der indischen Regierung war, einen internationalen Tag des Yoga einzuführen.
 
Dieser Antrag hatte Erfolg – und darum feiern wir heute!

Als die Vereinten Nationen am 11. Dezember 2014 über diese Anerkennung der hohen Bedeutung von Yoga für die Gesundheit diskutierten, wurde Yoga bereits auf der ganzen Welt praktiziert und erfreute sich immer größerer Beliebtheit. Dies wollten die Vereinten Nationen anerkennen und weiter fördern – und so beschlossen sie an jenem Tag im Dezember die Resolution 69/131 und riefen damit den 21. Juni zum Internationalen Tag des Yoga aus.

Dieser Tag – auch Weltyogatag genannt – hat zum Ziel, das Bewusstsein dafür weltweit zu schärfen, welche vielen Vorteile es hat, Yoga regelmäßig zu praktizieren.

Drei Dinge, die Du am internationalen Yoga-Tag machen solltest

1. Einfach mal draußen Yoga üben

Draußen zu Üben bedeutet nicht nur frische Luft und tiefes Durchatmen. Es ist auch ein Ortswechsel, der Dir eine ganz andere Perspektive geben kann. Egal wie das Wetter ist: Du findest sicher einen netten Platz dafür. Sei ein weiterer Baum im öffentlichen Park, in Deinem Garten oder sogar auf dem Marktplatz.

2. Eine eigene Asana erfinden

Erfinde heute Deine eigene Asana – oder kombiniere Asanas, die Du schon kennst, zu einem eigenen Bewegungsablauf. Passe die Bewegungen an Deinen Atem an und lass es einfach fließen. Wenn Du Dich bei der Idee nicht gut fühlst, gib Dir einen Ruck – oder probiere zumindest einen Yoga-Stil aus, den Du bisher noch nicht versucht hast.

3. Eine Freundin oder Freund mit Yoga anstecken

Wenig ist so motivierend, wie sich von Zeit zu Zeit mit einer guten Freundin über Eure Praxis austauschen zu können. Und wenige Geschenke können so lebensverändernd sein, wie das hingeführt werden zum Yoga. Schreibe ihr jetzt direkt eine Nachricht, ruf sie an oder, falls Du YogaMeHome-Mitglied bist, schicke ihr aus Deinem Mitgliedsbereich einen kostenlosen Testmonat bei YogaMeHome.

Oder schreibe unter dem Hashtag #meinyogamoment mit oder ohne Foto ein paar Worte auf Deinen Social Media Profilen - so erreichst Du gleich einen ganzen Schwung an Menschen, die Du zum Yoga verführen könntest.

Was sind die Vorteile einer regelmäßigen Yoga-Praxis?

Gesunder Körper

Es gibt immer mehr wissenschaftliche Studien und Untersuchungen zu den gesundheitlichen Wirkungen des Yoga. Besonders deutlich ist die Wirkung bei Rückenschmerzen. Schon wer einmal die Woche Yoga übt, kann damit rechnen, weniger Schmerzen zu haben und Besserung im Rücken zu verspüren. Einen guten Überblick und Einstieg hierzu gibt das Online-Yoga-Programm Yoga für den Rücken.

Auch bezogen auf Herz- und Kreislauferkrankungen als auch Diabetes mellitus Typ 2 senkt Yoga in der Prävention das Risiko, überhaupt zu erkranken. Wenn es doch passiert ist, unterstütz Yoga nachweislich die Therapien und schwächt Folgen und Risiken ab.

Und als ob das noch nicht genug wäre, kann Yoga sogar während und nach einer Brustkrebsbehandlung Erschöpfung, Schlafstörungen, Angst, Depressivität, Übelkeit und Erbrechen lindern und die Immunfunktion stärken.

Gesunder Geist

Ebenso hilft Yoga laut schulmedizinischen Studien auch bei Depression. Wenn eine Therapie mit Yoga begleitet wurde, gingen die Symptome 1,5-mal so stark zurück, wie ohne Yoga – und die Chance darauf, am Ende der Therapie nahezu frei von Symptomen zu sein, verdreifachte sich sogar mit Yoga. Auch bei Schwangerschaftsdepressionen half Yoga sehr gut. Übrigens in allen Fällen umso mehr, je mehr meditative Anteile die Yoga-Praxis enthielt.

Auch die Konzentration und die Motivation wird durch Yoga positiv gefördert. So attestiert eine Studie aus den USA, dass sich nach nur zwei Monaten der Yogapraxis beide Bereiche dramatisch verbessert haben. Gleichzeitig reduzierte sich bei den Teilnehmenden das Gefühl der Angst spürbar. Das ist doch mal klasse!

Viele Yoga Praktizierende schwärmen von weiteren Effekten von Yoga, die wohl unter „gesunder Geist“ fallen können. Spirituelle Entwicklung, eins-werden und wieder geerdet sein sind Beschreibungen dieser Prozesse. Wer während oder nach einer Yoga-Session im Hier und Jetzt ankommt, Ruhe im Geist spürt, wird erleben, wie gut Yoga tun kann.

Entspannung

Und diese Ruhe im Geist, selbst wenn anfangs nur für kurze Momente erlebt, ist unabhängig von direkter Wirkung auf Krankheiten wohl eine der wertvollsten Vorteile einer regelmäßigen Yoga-Praxis. Denn in der tendenziell sehr hektischen Welt und dem oft stressigen Alltag, ist es wunderbar, ein Mittel wie Yoga gegen den Stress kennen und nutzen zu lernen.

Wie kam es dazu, dass die Vereinten Nationen den Weltyogatag ausgerufen haben?

Die Vereinten Nationen riefen den Internationalen Tag des Yoga aus, nachdem die indische Regierung einen Antrag dafür stellte. Der damalige indische Premierminister Narendra Modi begründete diese Idee in einer Rede auf einer Generalversammlung am 27. September 2014:

„Yoga ist ein unschätzbares Geschenk der alten indischen Tradition. Es verkörpert die Einheit von Geist und Körper, Denken und Handeln, Zurückhaltung und Erfüllung, Harmonie zwischen Mensch und Natur, einen ganzheitlichen Ansatz für Gesundheit und Wohlbefinden. Es geht nicht um Bewegung, sondern darum, das Gefühl der Einheit mit sich selbst, der Welt und der Natur zu entdecken. Indem wir unseren Lebensstil ändern und Bewusstsein schaffen, kann es zum Wohlbefinden beitragen.“

Die UN selbst formulierte es in ihrer Resolution ein wenig trockener. Ihr ging es den eigenen Worten nach darum, wie wichtig es ist, dass Menschen gesundheitsfördernde Entscheidungen treffen und gesunde Lebensweisen führen. Dass wir weltweit bewährte Verfahren zur Förderung der Gesundheit austauschen. Und dass Yoga einen solchen ganzheitlichen Ansatz für Gesundheit und Wohlbefinden bietet. Die UN war also laut der Resolution überzeugt, dass es förderlich für die Gesundheit der Weltbevölkerung wäre, wenn immer mehr Menschen über die Vorteile von Yoga wüssten.   

Und damit wurde der 21. Juni zum Internationalen Tag des Yoga erklärt und alle Staaten, Organisationen und die Zivilgesellschaft dazu aufgerufen, den Weltyogatag zu begehen und die gesundheitlichen Wirkungen von Yoga immer stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.

Wie bei der Diskussion in der Generalversammlung der Vereinten Nationen klar wurde, ist Yoga eine mentale, körperliche und spirituelle Art, Meditation und Asanas zu praktizieren und dadurch Körper und Geist zu transformieren.

In diesem Sinne: Schnapp Dir Deine Yogamatte – lass uns gemeinsam Yoga üben!

 

Quellen und Nachweise für den Abschnitt über die positiven gesundheitlichen Auswirkungen einer regelmäßigen Yoga-Praxis:

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Michael (Redaktion)

Michael ist unser Homie für die Happiness bei YogaMeHome. Er hat also ein Auge auf die Technik, kümmert sich um unseren Auftritt nach außen und ist Ansprechpartner für alle, die mit uns partnerschaftlich zusammenarbeiten.

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