10 Yoga-Tipps für Anfänger
Wie Dein Start mit Yoga gelingt

Worauf kommt es an, wenn Du mit Yoga beginnst? Sicherlich hast Du viele Fragen im Kopf. In diesem Artikel geben Dir unsere LehrerInnen 10 Tipps.

Mit Yoga anfangen leicht gemacht

Wir alle haben mal mit Yoga angefangen. Und wer gescheit ist, der versteht sich selbst sogar ein Leben lang als Yoga-Anfänger. Denn der Geist, der allem Anfang inne wohnt, ist noch frisch und neugierig. Die ideale Einstellung also, um schöne Erfahrungen mit Deinem Yoga machen zu können. Wenn Du darüber hinaus noch konkrete weitere Fragen hast, kannst Du auch den Bereich "Häufige Fragen zu Yoga" durchstöbern.

Und hier kommen unsere 10 Tipps für Yoga-Anfänger:

1. Freu Dich auf die Zeit mit Dir!

Versuche, Deine Yoga-Praxis als Geschenk an Dich zu sehen, als Mini-Retreat vom Alltag - nicht als noch abzuhakender Punkt auf Deiner täglichen To-Do-Liste.

2. Sei frei von Erwartungen!

Eine Erwartungshaltung führt schnell zu Enttäuschungen. Die Yogis nennen das Dhukha, Leid. Und das soll durch Yoga vermieden werden. Wer frei von Erwartungen ist, ist zufrieden mit dem gerade Möglichen. Die Yogis sagen, daraus entsteht unermessliches Glück.

3. Habe Geduld!

Ein Sprichwort lautet: „Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.“ Wer seine momentanen Fähigkeiten respektiert, übt zudem im Sinne von Ahimsa, der Gewaltfreiheit, einem ganz wichtigen Prinzip auf dem Yoga-Weg. Außerdem: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Sie passen nämlich auf sich auf.

4. Yoga ist ein Work in – kein Work out!

Versuche, auf der Matte frei von Wettkampf-, Leistungs- oder Abnehmgedanken zu sein. Deine Yoga-Praxis soll Dir helfen, zur Ruhe zu kommen, um Dich besser kennen zulernen. Beweglichkeit und ein muskulöserer Körper sind ein schöner Nebeneffekt, aber nie das primäre Ziel.

5. Trage bequeme Klamotten

Dein Yoga-Outfit sollte weder einengend, noch so weit sein, dass Du dich darin verhedderst oder das Oberteil ständig zurecht zupfen musst.

6. Ein voller Bauch yogiert nicht gerne

Iss vor Deiner Yoga-Praxis eine, besser noch zwei Stunden lang nichts schwer Verdauliches und trinke, wenn möglich, auch keinen Kaffee.

7. Lächeln – statt Verzweifeln!

Als Anfänger denkt man schnell: „Das kann ich nie im Leben!“ Doch statt zu verzweifeln, wenn Du aus dem Baum kippst, die Abfolge des Sonnengruß vergisst oder Atem und Bewegung noch unkoordiniert sind, schenke Dir und Deinem Üben ein Lächeln. Lächeln, haben Studien ergeben, macht glücklich – sogar wenn es grundlos ist.

8. Woran Du merkst, dass Du richtig Yoga übst

Das Yoga-Sutra, eine der wichtigsten Yoga-Schriften, sagt: Die Haltung muss stabil und leicht sein, der Atem ruhig und gleichmäßig fließen und der Geist ausgerichtet sein. Trifft eines der drei Kriterien nicht zu, bist Du entweder über- oder unterfordert.

9. Such Dir Stil, Lehrer und Video, die zu Dir passen

Wenn Du Vegetarier bist, gehst Du ja auch nicht in ein Schnitzel-Restaurant zum Essen. Das Üben soll Dir, siehe Punkt 1, schließlich Freude machen.

10. Practice and everything is coming

"Übe, der Rest kommt von alleine", sagte Patthabi Jois, der „Erfinder“ des Ashtanga-Yoga einst. Was er damit meinte: Übe handlungs- nicht ergebnisorientiert! Das heißt also, übe der Freude am Üben wegen, nicht, um damit etwas erreichen zu müssen. Wenn Dir das gelingt, dann wirst Du reich beschenkt. Das nennt man übrigens auch Karma-Yoga, das erwartungsfreie Handeln.

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