Yin Yoga verstehen 2
individueller Knochenbau

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Wir sind alle unterschiedlich!

Ich spreche in diesem Vortrag über 5 Punkte, die Dir helfen werden, Deine Asanas so einzunehmen, wie sie zu Dir ganz persönlich passen. Diese Punkte zu verstehen ist enorm wichtig, denn wir sind alle unterschiedlich. Was für einen Menschen passt, kann für den anderen zu Verletzungen führen.

Dies ist der zweite Teil meiner Vortragsreihe "Yin Yoga verstehen". Du lernst in diesem Vortrag mehr über die folgenden 5 Punkte, die alle die Tiefe Deiner Asana-Praxis beeinflussen:

  1. Das Nervensystem
  2. Länge der Muskeln (Beweglichkeit)
  3. Fasziengewebe (Beweglichkeit)
  4. Wasser / Gel
  5. Knochenbau (Gelenkigkeit)

Liebe Grüße,

Markus

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Andrea

Danke für die tolle und verständliche Erklärung!
Hilft mir sehr meine eigenen frawnzen zu aktezpieren, vorallem die “geschlossene Kette”

Verfasst am 17.02.2019 um 21:13

Markus

Liebe Andrea,
freu mich dass Dir die Erklärungen gefallen und dass es in Deiner eigenen Praxis hilft. Lg Markus

Verfasst am 17.02.2019 um 22:43

Nadine

Ich habe ein Impigment syndrom und auf dem Röntgenbild sah der Arzt einen angefressenen Knochen. Ich habe bei meiner 15 jährigen Yogapraxis auch immer mein knie zur brust gezogen auch wenn es weh tat, weil mein yogalehrer da sehr gelenkig war. Also das ist was völlig neues für mich und ich wusste nicht das es daher kommt. Dann ist es ja nicht mehr möglich ein impigment rückgangig zu machen, aber auf jeden Fall stoppen da weiter in die dehnung zu gehen!

Verfasst am 10.03.2021 um 15:27

Markus

In der Yogapraxis würden wir dann erst einmal um das Impingment herumarbeiten. Es kommt auf das Impingment und den Schaden an, ob z.B. ein Labrum (Faszienring rund um das Hüftgelenk) oder der Knochen sich wieder regenerieren kann. In manchen Fällen muss man das Gebiet für eine Weile schonen und es heilt von alleine ab. Manchmal entstehen durch Impingment ein Riss im Labrum, ein Schaden der eventuell durch eine Operation korrigiert werden kann. In diesen Fällen würde ich mir erst eine Meinung beim Arzt und eine Meinung vom Physio abholen. Mit diesen Infos arbeiten wir im Yogaunterricht, versuchen das Gewebe nicht zu über- und nicht zu unterfordern, um Regeneration zu fördern. Lg Markus

Verfasst am 11.03.2021 um 01:05

Nadine

Danke Markus!

Verfasst am 12.03.2021 um 11:28

Peter

Vielen Dank für diesen sehr interessanten Einblick! Nun Stelle ich mir aber die Frage, ob und wie ich feststellen kann, ob es sich bei meiner maximalen Bewegung, um eine Kompression oder Beweglichkeit handelt? Gibt es hierzu einige Grundsätze oder Handlungsempfehlungen?
Vielen Dank! Schöne Grüße, Peter

Verfasst am 03.03.2022 um 16:19

Markus

Lieber Peter,
vielen Dank für Deinen Kommentar.
Zu Deiner Frage:
Kompression (Beschränkung durch Gelenkigkeit oder Weichteilkompression) und Spannung (Beweglichkeit, Dehnung etc.) liegen auf der gegenüberliegenden Seite. Eine Seite wird länger (z.B. Dehnung des Muskels), die andere Seite wird enger. Spannung empfinden wir zumeist (nicht immer) als Dehnschmerz und die Grenzen sind leicht zu erkennen. Handelt es sich um Muskelspannung, so kann durch eine erst schnelle (wenige Yogaklassen), dann langsame (über Wochen und Monate) Zunahme der Dehntoleranz die Tiefe der Asana sich noch verändern. Kompression zeichnet sich meistens durch ein Druckgefühl aus, das manchmal so subtil ist, dass wir es kaum wahrnehmen und nicht verstehen, warum wir nicht tiefer in Asana XY kommen. Hier ist die Gefahr, dass man möglicherweise denkt mit mehr Druck arbeiten zu müssen und/oder aufkommende Schmerzen in den Gelenken in der Haltung aushalten zu müssen. (oft in Knie- und Schultergelenken)
In Kürze:
Erlebst Du einen Dehnschmerz auf der Seite wo etwas gedehnt wird, dann handelt es sich um Spannung (Beweglichkeit).
Erlebst Du einen Druck auf der Seite wo es enger wird, dann handelt es sich um Kompression. (Für einen Leihen ist es manchmal nicht ersichtlich wo in Gelenken es zu Kompression kommen kann). Spannung kann sich verändern, Kompression nicht. Es ist wichtig Beweglichkeit und Gelenkigkeit unterscheiden zu können, um Verletzungen zu vermeiden.
Grundsätzlich stellt sich die Frage: Was wollen wir mit einer Yoga-Asana erreichen? Stimulation zur Gesunderhaltung des Gewebes. Tiefe oder Akrobatik ist selten entscheidend. Wissenschaftliche Studien geben derzeit die Empfehlung moderat zu praktizieren.
Ich hoffe die Antworten haben Dir etwas weitergeholfen.
Wenn Du mehr erfahren möchtest, dann findest Du die meisten Antworten zu diesen Themen ausführlich beantwortet in unserem Level I Yin Yoga & Anatomie Teacher Training. Und wenn Du Fragen haben solltest, kannst Du mir immer gerne ein Nachricht schreiben.
Liebe Sonnengrüße aus Auckland
Markus

Verfasst am 03.03.2022 um 22:38

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Dein(e) LehrerIn

Markus Henning Giess
Yin Yoga & Anatomie Lehrer

Spezialist für Yin Yoga, Meditation & Anatomie

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Andrea

Danke für die tolle und verständliche Erklärung!
Hilft mir sehr meine eigenen frawnzen zu aktezpieren, vorallem die “geschlossene Kette”

Verfasst am 17.02.2019 um 21:13

Markus

Liebe Andrea,
freu mich dass Dir die Erklärungen gefallen und dass es in Deiner eigenen Praxis hilft. Lg Markus

Verfasst am 17.02.2019 um 22:43

Nadine

Ich habe ein Impigment syndrom und auf dem Röntgenbild sah der Arzt einen angefressenen Knochen. Ich habe bei meiner 15 jährigen Yogapraxis auch immer mein knie zur brust gezogen auch wenn es weh tat, weil mein yogalehrer da sehr gelenkig war. Also das ist was völlig neues für mich und ich wusste nicht das es daher kommt. Dann ist es ja nicht mehr möglich ein impigment rückgangig zu machen, aber auf jeden Fall stoppen da weiter in die dehnung zu gehen!

Verfasst am 10.03.2021 um 15:27

Markus

In der Yogapraxis würden wir dann erst einmal um das Impingment herumarbeiten. Es kommt auf das Impingment und den Schaden an, ob z.B. ein Labrum (Faszienring rund um das Hüftgelenk) oder der Knochen sich wieder regenerieren kann. In manchen Fällen muss man das Gebiet für eine Weile schonen und es heilt von alleine ab. Manchmal entstehen durch Impingment ein Riss im Labrum, ein Schaden der eventuell durch eine Operation korrigiert werden kann. In diesen Fällen würde ich mir erst eine Meinung beim Arzt und eine Meinung vom Physio abholen. Mit diesen Infos arbeiten wir im Yogaunterricht, versuchen das Gewebe nicht zu über- und nicht zu unterfordern, um Regeneration zu fördern. Lg Markus

Verfasst am 11.03.2021 um 01:05

Nadine

Danke Markus!

Verfasst am 12.03.2021 um 11:28

Peter

Vielen Dank für diesen sehr interessanten Einblick! Nun Stelle ich mir aber die Frage, ob und wie ich feststellen kann, ob es sich bei meiner maximalen Bewegung, um eine Kompression oder Beweglichkeit handelt? Gibt es hierzu einige Grundsätze oder Handlungsempfehlungen?
Vielen Dank! Schöne Grüße, Peter

Verfasst am 03.03.2022 um 16:19

Markus

Lieber Peter,
vielen Dank für Deinen Kommentar.
Zu Deiner Frage:
Kompression (Beschränkung durch Gelenkigkeit oder Weichteilkompression) und Spannung (Beweglichkeit, Dehnung etc.) liegen auf der gegenüberliegenden Seite. Eine Seite wird länger (z.B. Dehnung des Muskels), die andere Seite wird enger. Spannung empfinden wir zumeist (nicht immer) als Dehnschmerz und die Grenzen sind leicht zu erkennen. Handelt es sich um Muskelspannung, so kann durch eine erst schnelle (wenige Yogaklassen), dann langsame (über Wochen und Monate) Zunahme der Dehntoleranz die Tiefe der Asana sich noch verändern. Kompression zeichnet sich meistens durch ein Druckgefühl aus, das manchmal so subtil ist, dass wir es kaum wahrnehmen und nicht verstehen, warum wir nicht tiefer in Asana XY kommen. Hier ist die Gefahr, dass man möglicherweise denkt mit mehr Druck arbeiten zu müssen und/oder aufkommende Schmerzen in den Gelenken in der Haltung aushalten zu müssen. (oft in Knie- und Schultergelenken)
In Kürze:
Erlebst Du einen Dehnschmerz auf der Seite wo etwas gedehnt wird, dann handelt es sich um Spannung (Beweglichkeit).
Erlebst Du einen Druck auf der Seite wo es enger wird, dann handelt es sich um Kompression. (Für einen Leihen ist es manchmal nicht ersichtlich wo in Gelenken es zu Kompression kommen kann). Spannung kann sich verändern, Kompression nicht. Es ist wichtig Beweglichkeit und Gelenkigkeit unterscheiden zu können, um Verletzungen zu vermeiden.
Grundsätzlich stellt sich die Frage: Was wollen wir mit einer Yoga-Asana erreichen? Stimulation zur Gesunderhaltung des Gewebes. Tiefe oder Akrobatik ist selten entscheidend. Wissenschaftliche Studien geben derzeit die Empfehlung moderat zu praktizieren.
Ich hoffe die Antworten haben Dir etwas weitergeholfen.
Wenn Du mehr erfahren möchtest, dann findest Du die meisten Antworten zu diesen Themen ausführlich beantwortet in unserem Level I Yin Yoga & Anatomie Teacher Training. Und wenn Du Fragen haben solltest, kannst Du mir immer gerne ein Nachricht schreiben.
Liebe Sonnengrüße aus Auckland
Markus

Verfasst am 03.03.2022 um 22:38

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