Faszination Yoga Challenge - Wann macht sie Sinn?
von Susanne Nadler in Inspiration

In diesem Artikel erfährst du, was dir eine Yoga Challenge bringt und räumt mit den Missverständnissen über Herausforderungen auf. Es kann und darf nämlich sehr einfach sein. Mit diesen Tipps erreichst du Deine Ziele.

Vielleicht stehst du auch gerade an einem Punkt, an dem du Lust auf Veränderungen hast, oder dich selbst in eine bessere körperliche und seelische Verfassung bringen möchtest.

Aber passt eine Yoga Challenge wirklich zu einem yogischen Gedanken? 

In einer Yoga Challenge geht es nicht darum, voller Ehrgeiz schneller, besser oder fitter zu werden. Vielmehr geht es darum, sich sinnvolle Ziele im Leben zu setzen, um gelassener, entspannter, authentischer und gesünder zu werden. Eine Challenge im Sinne von Herausforderung ist also durchaus yogisch.  

Was bringt dir eine Yoga Challenge ?

Zunächst einmal: Genuß. Es ist mehr als ein Genuß, auf der Matte zu stehen, sich selbst zu spüren und mit sich selbst zu sein. Zeit zuhaben, in Ruhe sein zu dürfen, ohne an sich selbst zu rum zu kritisieren. Sondern einfach sein. Still und unaufgeregt. Das ist ein großes Geschenk, das du dir machen kannst und ein wunderbarer Gegenpol zu den vielen ToDos des Alltags, wo wir immer funktionieren müssen.

Du würdest das hier nicht lesen, wenn du keine Lust auf eine kleine Herausforderung hättest, stimmts? Aber du fragst dich vielleicht doch tief in dir drinnen: "Macht das wirklich Sinn, oder ist es am Ende wieder nur eine weitere, neue Verpflichtung, die ich eingehe? 

Es gibt nun zwei Möglichkeiten: Du nimmst dir ein Ziel vor, entweder einen ganzen Kurs vollständig zu absolvieren, oder nimmst dir eine Anzahl von Tagen vor, an denen du durchgehend jeden Tag Yoga machen wirst. Und du kannst sie alleine machen oder gemeinsam mit mehreren. Der Vorteil ist, wenn du sie mit anderen zusammen machst, bekommst du automatisch Rückenwind und Motivation von den anderen Teilnehmer*innen. Rückenwind und Austausch mit anderen bekommst Du auch in der Facebook-Gruppe von YogaMeHome, die allen Mitgliedern offen steht.

Ich persönlich liebe Herausforderungen und möchte dir hier zeigen, wie du deine Herausforderung meistern kannst. 

Jeder Mensch, der eine Yoga Challenge gemacht hat, fühlte sich schon nach wenigen Tagen entspannter, ausgerichteter,  gsünder und freudiger. Du glaubst das nicht? Probiere es aus.

Die größte Herausforderung an neuen Zielen, guten Vorsätzen und natürlich auch an einer Yoga Challenge ist, sie langfristig durchzuhalten. Aber keine Sorge: Auch wenn du am Ende doch nicht ganz durchhalten solltest, hast du doch immerhin schon einen Schritt in die richtige Richtung getan und etwas Gutes für DICH getan. Vorübergehen scheitern ist also kein Problem. Aufgeben hingegen aber schon!

Wenn du dir für dieses Jahr vornimmst, glücklicher und entspannter zu werden, in deinem Yoga weiterzukommen oder deinen Körper gesünder zu ernähren, regelmäßig zu trainieren oder eine neue spirituelle Ebene zu erlangen, dann macht eine Yoga Challenge wirklich Sinn.

Natürlich lauern bei allen neuen Herausforderungen, die wir angehen immer auch einige Hindernisse. Und hier erfährst du, wie du diese ganz einfach überspringst und Dein innere Licht anzünden kannst.

Die 7 Hürden einer Yoga Challenge und wie du sie überwindest

Hier wollen wir dir aber die fünf wichtigsten Punkte nennen, um dir genug Motivation und Leichtigkeit an die Hand zu geben, damit du gar nicht erst ans Aufhören denken musst.

  • Setze Dir realistische Ziele

Der Großteil an neuen Zielen ist zum Scheitern verurteilt, weil die Latte zu hoch gehängt wurde. Wenn du heute sagst: Meine Yoga Challenge ist, dass ich fünf mal in der Woche Yoga praktiziere und außerdem werde ich in vier Wochen z.B. Taraksvasana (Skorpionhaltung im Handstand) beherrschen, obwohl Du mit Yoga gerade erst angefangen hast, dann könnte es schwierig werden. Das Wichtigste ist, dass du dir nicht zuviel vornimmst. Sei realistisch bei deiner Challenge.Das wird dir helfen, langfristig mit Lust dranzubleiben. Jegliche Überforderung nimmt uns nämlich die Lust am Tun.
 

  • Kläre dein Warum 

Am Anfang jeder Motivation steht das WARUM. Warum willst du dich neuen Herausforderungen stellen? Möchtest du dir oder anderen nur etwas beweisen? Ist es "nur" dein Ehrgeiz und dein Verstand, die dir sagen: “nun muss ich aber mal….“ Wer sein inneres Warum nicht kennt wird an der Oberfläche bleiben. Dein inneres Feuern brennt dann nicht stark genug, um das Ziel auch wirklich zu erreichen. Frage Dich also: Was ist Dein Herzens-Wunsch? Wonach sehnst Du Dich wirklich?

Ein gutes Warum zum Beispiel könnte sein, dass du vielleicht langfristig Schmerzen loswerden willst oder dich einfach fitter fühlen möchtest oder geistig klarer und authentischer sein möchtest. Wenn du deine Sehnsucht nach diesem Ziel tief und stark in dir spürst und diese Sehnsucht auch klar ausformuliert hast, dann ist das eine magisch starke Motivation. Dann wirst Du auch langristig am Ball, beziehungsweise auf der Matte bleiben.
 

  •  Deine Selbstverpflichtung ist der Schlüssel 

Bei uns findest du eine Menge Online Yoga Kurse, die es dir leicht machen, täglich lustvoll auf deiner Yoga-Matte zu stehen.  Auch wenn es am Anfang anstrengend ist, wirst du nach kurzer Zeit eine Verbesserung deiner Kondition und eine starke innere Ausgeglichenheit spüren. Falls du nach ein paar Tagen einen Durchhänger bekommen solltest, kann es daran liegen, dass dein von dir gestetzes Ziel nicht wirklich ernst gemeint war. Hier kann dir helfen, dass du eine ernsthafte Absichtserklärung abgibst. Teile dein Vorhaben mit einer guten Freundin / einem Freund. Sobald du jemanden mit ins Boot holst und ihr eine Abmachung trefft, euch gegenseitig zu unterstützen, wird es dir leichter fallen, auch wirklich dranzubleiben. Oder schreibe Dir Dein Ziel auf und hänge es Dir an Deinen Yoga-Platz, damit es Dir präsent bleibt. Und sollte ein Gedanke des Zweifels aufkommen - und der wird kommen -  dann schiebe ihn sofort beiseite. Aufgeben ist keine Option! Das schuldest Du Dir selbst.
Hier findest Du noch ein paar Tipps, wie es Dir gelingt, eine regelmäßige Yogapraxis zuhause aufzubauen.

 

  • Halte durch in deiner Yoga Challenge 

Wenn du dir ein großes Jahresziel vornimmst, dann brauchst du Durchhaltevermögen. Denn um eine neue Gewohnheit zu etablieren, braucht es etwas Zeit. Das gilt für Ernährungsumstellungen genauso, wie für alle anderen Herausforderungen und neuen Ziele, die wir angehen wollen. Sei also geduldig mit dir und sei vorbereitet, wenn schweirige Phasen auftauchen. Die werden kommen, das ist ganz normal. Durchhalten bedeutet, trotzdem weiter zu gehen. Wenn du dir täglich bewußt machst, dass Yoga eine sinnvolle, gesunde Auszeit für dich ist, in der du an deiner eigenen Zufriedenheit arbeitest, dann wirst Du Deine Yoga Challenge wertschätzen können. Sie ist eine Zeit nur für dich, deinen Körper und deine Seele. Wenn man sich diesen Vorteilen zuwendet, fällt es leichter, durchzuhalten und du wirst von einer positiven Motivation getragen.

  • Lege Selbstzweifel ab

Dabei hilft dir eine gute Gedankenhygiene. Um in deine innere Kraft zu kommen, mögen wir dich einladen, einmal eine unserer Meditationen auszuprobieren, um einen ruhigen, gelassenen Geist zu bekommen. Denn wenn dein Geist nicht ständig mit Zweifeln und Nörgeln beschäftigt ist, kannst du fokussiert in deiner Mitte bleiben.

Werde dir deiner Gedanken aktiv bewusst. Wenn du dich also beim negativen Denken ertappst, tausche den negativen Gedanken einfach mit einem positiven:

Das kann ich nicht! Wird zu:  Das kann ich noch nicht, aber ich kann es lernen!

Es ist zu viel! Wird zu:  Es ist viel, aber ich kann es schaffen!

Heute habe ich keine Lust! Wird zu:  Heute habe ich wenigerLust, aber ich gebe mein Bestes!

 

  • Zelebriere Belohnung und Freude 

Wenn der Weg dahin steinig ist, warum nicht ein paar weiche Kissen unterwegs nutzen?

Setze dir kleine Zwischenziele, die du ausgiebig feierst und anerkennst, wenn du sie erreichst. Die größte Motivation überhaupt ist es doch, zufrieden mit sich selbst zu sein. Wie du das definierst, ist deine Sache, aber es muss nicht über Erfolg und Wettbewerb sein. 

Wenn du eine Yoga Challenge machst, dann denke dir schon zu Beginn kleine Belohnungen aus. Setze Dir Zwischenziele, das ist wichtig und jedes Mal, wenn Du eines erreicht hast, dann gönne dir eine kleine Belohnung, um die Motivation neu zu befeuern. Sei stolz auf dich, wenn du etwas erreicht hast. Egal, ob du dir nach dem Yoga ein heisses Luxusbad gönnst, oder dir ein Lieblingsessen schenkst, - deine eigene Anerkennung für dich selbst wird dir Flügel verleihen. 

Ich hoffe, ich konnte dir Lust auf deine Yoga Challenge machen, dich motivieren und dir konkrete Tipps mit auf den Weg geben, damit du deine Herausforderung, egal welche du dir setzt, auch erreichen kannst.

In diesem Sinne wünsche ich dir viel Freude bei deinen Übungen!

Namaste,

Susanne

 

Auf YogaMeHome findest du zahlreiche Online-Yoga-Programme für zuhause. Hier eine kleine Auswahl.

Yoga Challenges auf YogaMeHome

  • 5-Tage-Challenge

Die 5 Tage Yoga Challenge mit Ariane Heck ist sanft und ausgleichend. Dein Gewinn dabei: Du hast mehr Energie, kannst dich besser konzentrieren - trägst einfach ein Lächeln auf deinem Gesicht und steckst andere vielleicht sogar damit an. Probiere es aus! Stell dich der Herausforderung, für fünf Tage lang auf die Matte zu gehen. Beginne doch gleich heute mit Tag 1:

Hier geht es zur 5 Tage Yoga Challenge

  • 7-Tage Yoga zum Frühstück

Du machst Yoga am liebsten gleich morgens? Dann folge für eine Woche unserem Programm "Yoga zum Frühstück"

  • Oder mach mit bei den 21DaysOfOm:  

Jedes Jahr starten wir gemeinsam mit allen Homies die 21DaysOfOm - eine Zeit intensiver Praxis. Eine Zeit, in der dein Yoga endlich an erster Stelle stehen darf und unser üblicher Alltagsstress im Hintergrund verschwindet. Sie sind ein Yoga-Retreat für zuhause. Eine Zeit, in der du achtsam deiner Seele lauschst, dir Zeit nimmst für dich selbst. Die 21DaysOfOm sind Yoga auf der Matte und darüber hinaus in jedem Moment. Eine Zeit für Freundschaft, Ruhe, Liebe, Freiheit, Wärme, für alles, was sich echt anfühlt, was dich bewegt, was menschlich ist. Kurz eine Zeit, in der du mehr von dem tust, was dir wirklich gut tut!

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Susanne Nadler

Susanne Nadler leitete von November 2019 bis Juli 2020 die YogaMeHome-Blogredaktion. Sie ist freiberufliche Redakteurin und Videoproduzentin. Nachdem sie 17 Jahre lang für verschiedene Fernsehsender tätig war, hat sie vor einigen Jahren den Massenmedien den Rücken gekehrt und kümmert sich seitdem lieber um die wahren, guten und schönen Themen. Zum Beispiel war Susanne vorher drei Jahre lang die Redaktionsleitung des Compassioners.com.

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