Aufgaben der Woche 3
von YogaMeHome - Redaktion in Inspiration

In der dritten Woche haben wir lauter kleine Aufgaben für Euch zusammengestellt, die Euch vor allem beim mentalen Detox helfen. Sie haben das Potential, wunderbare Aha-Momente in Dir auszulösen. Viel Freude dabei!

Aufgabe für Tag 21

Dankbarkeitspraxis zum Abschluss

Um die 21 Tage gestärkt und in Fülle abzuschließen, widmen wir uns heute nochmal dem Thema Dankbarkeit. Finde jeweils 10 Punkte, für die Du dankbar bist:

  • 10 Eigenschaften an Dir selbst
  • 10 Erfahrungen, die Du gemacht hast
  • 10 Menschen und Begleiter in Deinem Leben

Spüre ein paar Momente in dieses Gefühl der Dankbarkeit hinein. Lass dich von ihm vollkommen ausfüllen.

Aufgabe für Tag 20

Umgekehrte Gedanken

Bei der heutigen spielerischen Aufgabe geht es darum, alle negativen Gedanken, die aufkommen, einfach umzudrehen. Wann immer Du einen negativen Gedanken bemerkst, wandle ihn ins Gegenteil. Aus der Angst vor dem was schief laufen könnte, wird zum Beispiel die freudige Aufregung darüber, was alles gut laufen könnte. So trainieren wir uns, uns auf das Positive zu fokussieren.

Aufgabe für Tag 19

Freies Schreiben zum Gedanken entladen

Stelle Dir heute einen Timer auf mind. 10 Minuten und schreib in der Zeit alle Gedanken auf ein (oder mehrere) Blatt Papier. Bei dieser Übung geht es einfach darum, alles niederzuschreiben, was Dir in den Sinn kommt. Egal was es ist, egal ob es völlig zusammenhangslos ist - schreib all Deine Gedanken auf. Das hilft Dir ungemein alles loszulassen. Wenn alles einmal raus ist, stellt sich oft ein angenehmes Gefühl von Leere und Klarheit ein.

Aufgabe für Tag 18

Mental Detox

Welche (negativen) Gedanken, möchtest Du gehen lassen?

Wir alle haben (unbewusst) tagtäglich so viele ungesunde, negative Gedanken, die uns nichts bringen. Häufig beschäftigen wir uns dabei mit unserer Vergangenheit. Frage Dich heute:

  1. Welche Fehler aus der Vergangenheit hast Du Dir noch nicht verziehen? Schreibe alle Fehler auf.
  2. Schreibe dazu, wie viele Tage/Wochen/Jahre Du diesen Fehler bereits mit Dir herumträgst.
  3. Wenn Dein Fehler ein Gewicht wäre, wie viel würde die Last für Dich in kg wiegen?
  4. Wie wäre Dein Leben, wenn Du diese Last jetzt gehen lassen könntest? Was könntest Du stattdessen fühlen und über Dich denken?
  5. Verbrenne die Zettel in einer feuerdichten Schale und lass Vergangenes los.

Aufgaben für Tag 17

Bring Deine Gedanken zurück in den Moment

Deine Aufgabe für heute ist es, den Tag voll und ganz zu genießen. Das bedeutet konkret:

  • Keine Gedanken an die (negative) Vergangenheit verschwenden.
  • Keine Gedanken an eine (angstvolle) Zukunft verschwenden.

Wann immer Du Dich dabei ertappst, dass Deine Gedanken in eine andere Zeit schweifen, hol Dich bewusst zurück, nimm 3 tiefe Atemzüge und schau Dich im Hier & Jetzt um. Was siehst Du, was riechst Du, was schmeckst Du, wie fühlst Du Dich? Lenke all Deine Sinne auf den gegenwärtigen Moment und genieße ihn voll und ganz. Wie erlebst Du Deinen Tag, wenn Du ganz hier bist?

Aufgabe für Tag 16

Gedanken beobachten

Wir denken ca. 60.000 Gedanken am Tag. 72 % sind eher flüchtig und nebensächlich. 25 % sind negativ und nur ca. 3% sind positiv.

Höchste Zeit unseren Gedanken auf die Schliche zu kommen, oder? Drum halte heute immer mal wieder Inne und schaue bewusst, was Du gerade gedacht hast. Du kannst Dir dafür 1 Mal stündlich einen Wecker stellen und Dir immer die aktuellen Gedanken notieren. Welche Gedanken wiederholen sich immer wieder, die Dir eigentlich gar nicht gut tun? Was kannst Du stattdessen Denken? Entscheide Dich bewusst, neue Gedanken zu wählen.

Aufgabe für Tag 15

Pranayama zum Ausgleich von Zweifeln

Die 21 Tage sind bald geschafft! Gerade gegen Ende kommen womöglich immer mal wieder Gedanken, ob eine kleine Ausnahme, denn wirklich so schlimm ist.

Unsere Aufgabe und Tipp dazu heute: Praktiziere mindestens sechs Runden Nadi Shodana, die yogische Wechselatmung. Sie reinigt unsere beiden Hauptenergiebahnen Ida und Pingala. Hier ein Tutorial von Birtta Kimpel: Nadi Shodana Von Britta gibt es sogar ein ganzes Pranayama-Programm

Hinter der Lust auf kleine Alltagssünden steckt meist der Bedarf an Energie, an etwas, das uns nach einem anstrengenden Tag glücklich macht und uns indirekt für unsere Taten belohnt. Die belohnende Wirkung von Süßigkeiten, der Lieblingsserie o.ä. ist aber leider nur sehr kurzfristig, und kurz danach, stellt sich meistens schon wieder eine Leere ein.

Optional: Nach der Atemübung eine Runde meditieren und das "Warum" hinter den Gelüsten erforschen. Je besser Du Dich und Deine Wünsche versteht, desto besser kannst Du auf sie ein- oder ihnen entgegenwirken.

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YogaMeHome - Redaktion

 

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